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Astigmatismus Laser-Augenchirurgie, Astigmatismus myopicus, gemischten Astigmatismus, Excimer-Lasern Astigmatismus
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TLCT (Two Laser Combined Technique)

Bei der TLCT (Two Laser Combined Technique) handelt es sich um eine im Jahre 2001 von Dr. Appiotti und dem Team Perfect Vision des Poliambulatorio Chirurgico Modenese entwickelte Technik zur Korrektur sämtlicher Formen von Astigmatismus – dem Astigmatismus myopicus (einfach und zusammengesetzt) und dem gemischten Astigmatismus (in Verbindung mit Myopie bzw. Hypermetropie) - bei welcher der Einsatz von zwei Excimer-Lasern während ein und derselben Operation vorgesehen ist.
Die TLCT dient dazu, die Hornhautoberfläche am astigmatischen Auge zu korrigieren, da dieses eine anormale Krümmung der Hornhaut aufweist, wodurch es zu einer fehlerhaften Fokussierung auf die Netzhaut bei allen Entfernungen kommt. Die Idee, zwei Laser zu benutzen, basiert auf dem Gedanken, die Eigenschaften von zwei Excimer-Lasern der letzten Generation optimal einzusetzen.
Der Astigmatismus wird in zwei Phasen behandelt: In der ersten Phase wird die zylindrische Komponente der Sehstörung über den weniger gekrümmten Meridian mit dem Laser korrigiert. Auf diese Weise wird die Hornhaut stärker gekrümmt und weist eine regelmäßigere Struktur auf. In der zweiten Phase wird der Laser eingesetzt, um die Oberfläche entsprechend der Form zu modellieren, die eine perfekte Fokussierung der Bilder ermöglicht und die Sehstörung vollständig behebt.
Der Eingriff der ersten Phase wird mit einem Spot-Laser (VISX S4) im peripheren Bereich der Hornhaut am weniger brechenden Meridian durchgeführt. In der zweiten Phase wird ein Scanner-Laser (NIDEK EC5000) benutzt, der das Hornhautgewebe im mittleren Bereich vaporisiert, um die Krümmung so modellieren zu können, dass sie die Sehstörung bestmöglich korrigiert. Dieser Eingriff kann sowohl mit der Lasik- als auch mit der PRK-Technik durchgeführt werden. Die Entscheidung liegt im Ermessen des Arztes, welcher vor der Operation die Parameter der Hornhaut und der Topographie des Patienten auswertet.
Am Ende der kombinierten Behandlung mit der PRK-Technik wird ein dritter Einriff, eine letzte „Glättung“ (Smoothing PTK) durchgeführt. Hierzu wird ein Scanner-Laser des Typs NIDEK EC5000 verwendet, der mithilfe einer Flüssigkeit und regelmäßigen und weiten Bewegungen sämtliche durch den kombinierten Eingriff mit den beiden Lasern entstandenen mikroskopischen Unregelmäßigkeiten beseitigt und eine glatte, regelmäßige Oberfläche erzeugt.
Beide Laser werden während derselben OP-Sitzung eingesetzt, in welcher auch beide Augen gleichzeitig behandelt werden können.
Für die Korrektur des einfachen und/oder des zusammengesetzten Astigmatismus ist das Ergebnis mit dieser Technik weitaus besser, als bei dem Einsatz von nur einem Excimer-Laser, da man mit ihr eine Form der Hornhaut (die sogenannte asphärische Form) erhält, die jener eines Auges ähnelt, das nicht operiert wurde. Für den Patienten bedeutet dies, dass er eine Sehfähigkeit von über 10/10 und eine bessere Wahrnehmung des peripheren Gesichtsfelds (grundlegend für das Gleichgewicht) zurückerlangt. Die nächtliche Sicht verbessert sich und der Patient erreicht eine Bilddefinition, die weder mit einer Brille noch mit Kontaktlinsen zu erreichen ist.
Dr. Appiotti hat seine innovative TLCT-Technik bei vielen an Astigmatismus erkrankten Profisportlern angewandt, die eine Sicht von über 10/10 mit einer Verbesserung der Sehfähigkeit in allen fünf Grundelementen (dynamische Sehschärfe - Lidschlag - Augenbewegung – periphere Sicht - Koordinierung Auge/Hand und Auge/Fuß) erreicht haben. Und die Steigerung des Sehvermögens hat es ihnen ermöglicht, auch ihre sportlichen Leistungen zu verbessern.
Dank dieser einzigartigen und innovativen Technik (TLCT), die ausschließlich von Dr. Appiotti durchgeführt wird, ist es allen operierten Sportlern mittels der Korrektur des einfachen bzw. zusammengesetzten Astigmatismus gelungen, ihre Sehfähigkeiten zu „trainieren“ und hierdurch die „Sehkraft“, die Sehstärke aber auch die Flexibilität zu erhöhen. Dadurch konnten die Anzahl der Unfälle und Traumata dank eines höheren Gleichgewichtssinns und einer größeren Stabilität reduziert werden.
Seit dem Jahr 2001 sind mit dieser Technik Tausende von Operationen mit einem Prozentsatz an Nachbehandlungen (d.h. Eingriffe, um eventuell noch vorhandene Reste der Sehstörung zu beheben) von 0,15% durchgeführt worden.
Die Eingriffe mit der TLCT-Technik werden folgendermaßen durchgeführt: 1. Instillation von anästhetisierenden Augentropfen; 2. Positionierung des Patienten auf einer unter dem Lasergerät einstellbaren Operationsliege; 3. Behandlung des mittels eines kleinen Lidhalters offen gehaltenen Auges mit dem Laser; 4. Betätigung des ersten Lasers zur Korrektur des Astigmatismus; 5. Anheben des Patienten ohne Bandage oder Verband und seine Positionierung unter dem zweiten Laser; 6. Betätigung des zweiten Lasers, der die Behandlung abschließt.
Am Ende der nur wenige Minuten dauernden Operation ist die Sicht vorübergehend getrübt, wobei der Patient jedoch bereits jetzt eine Veränderung der Sicht feststellt, die sich von Stunde zu Stunde verbessert, ohne dem Patienten dabei Schmerzen oder andere Unannehmlichkeiten zu bereiten. Wenn der Eingriff vorüber ist, bleibt der Patient noch etwa eine Stunde im Wartesaal und wird dann entlassen. Die postoperative Therapie besteht in der Verabreichung verschiedener Augentropfen, die gemäß den auf dem Entlassungsschreiben gemachten Angaben angewendet werden müssen. |
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Für Informationen kontaktieren Sie bitte den Kundenservice der Perfect Vision Dr. Angelo Appiotti, der Ihnen jederzeit professionell zur Verfügung steht.
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