Phakoemulsifikation, starke Myopien, starke Hypermetropie

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Laser-Augenchirurgie

Phakoemulsifikation

Bei der Phakoemulsifikation handelt es sich um die Entfernung einer durchsichtigen Linse bei Patienten in einem Alter von über 35-40 Jahren. Mittels dieses Eingriffs können starke Myopien von über 15-20 Dioptrien bzw. Hypermetropien von über 6-7 Dioptrien korrigiert werden. 

Bei diesem Eingriff wird der mittlere Teil der durchsichtigen Linse mit einer Ultraschallsonde zerkleinert.
Die natürliche Linse ist ein sehr leistungsfähiger Bestandteil unseres optischen Systems. 

Bei an einer starken Myopie oder Hypermetropie erkrankten Patienten werden durch diese Linse oftmals optische Aberrationen und eine Verschlechterung des Sehvermögens verursacht. Aus diesem Grund zieht man es heute vor, die Korrektur im Inneren des Auges vorzunehmen, indem man eine „intraokulare Korrekturlinse“ einführt, von der es zahlreiche Formen und Größen gibt. 

Die intraokularen Linsen verursachen keine Allergien, sie werden nicht „abgestoßen“, müssen weder gepflegt noch gewartet werden, verleihen ein normales ästhetisches Aussehen, interferieren nicht mit dem natürlichen Sehvermögen und das Material kann über eine unbegrenzte Dauer verwendet werden. 

Dank der ständigen Weiterentwicklung der Operationstechniken konnten Linsen entwickelt werden, die zusammengefaltet (zusammenklappbare Intraokularlinsen) werden und daher durch einen besonders kleinen Schnitt in das Auge eingeführt werden können, sowie akkomodationsfähige bzw. scheinbar akkomodationsfähige Linsen. Theoretisch gesehen, kann dieser Fortschritt einen großen Vorteil für den Patienten darstellen, tatsächlich ändert dieser chirurgische „Ehrgeiz“ aber nicht in allen Fällen etwas am Endergebnis. 

Der Chirurg, dem Sie sich anvertrauen, wird Ihnen die Unterschiede erklären und Ihnen die für Ihre Sehstörung am besten geeignete Linse empfehlen.

Chirurgische Eingriffe ohne Naht
Die moderne Technik der Phakoemulsifikation ermöglicht es, sehr kleine „selbstheilende“ Schnitte vorzunehmen, die oftmals nicht einmal genäht werden müssen. 

Ein Vorteil liegt in der weiteren Reduzierung der Dauer des Eingriffs, wodurch die Verschleierung, die auch beim Astigmatismus auftritt, verhindert wird, die eine zu fest angezogene Naht in den ersten Tagen nach der Operation verursachen kann. Der Nachteil dieser Technik liegt in dem Risiko, dass der Schnitt nicht hundertprozentig dicht gehalten wird. Die Auswahl der Art des Schnitts und der Naht muss dem Chirurg überlassen werden, der diese an jeden einzelnen Fall anpasst, um für sämtliche Patienten das beste aber auch sicherste Ergebnis zu erzielen. 

Die dünne Kapsel, auf welcher die künstliche Linse aufliegt, kann sich einige Monate bzw. Jahre nach der Phakoemulsifikation trüben. In diesem Fall kommt es erneut zu einer Verschleierung der Sicht, die als „sekundäre Trübung“ bezeichnet wird. Dieses Problem wird dann mithilfe eines YAG-Lasers ambulant gelöst. Hierbei handelt es sich um einen definitiven Eingriff, der im Laufe der Zeit keine weiteren Behandlungen erfordert.


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